WILLKOMMEN IN LUCKAU

SEIT 1276 BRANDENBURGS JUWEL

Die älteste bekannte Urkunde, die Luckau als Ort erwähnt, stammt aus dem Jahre 1276. Luckau, damals als “Lukkowe” bezeichnet, wird vom Wortstamm her niederserbisch mit Lauch oder Wiese übersetzt; obwohl die Übersetzung für “Lug” (sumpfige Niederung) wohl am ehesten zutrifft.

1297 erscheint Luckau in Urkunden als “Civitas”. Seit 1290 sind wertvolle Archivalien zur Stadtgeschichte im Stadtarchiv erhalten geblieben. Deshalb wissen wir auch, dass 1290 Luckau das Recht gewährt wurde, Viehmärkte zu halten und Zoll zu erheben.

WOHLSTAND UND REICHTUM

NIEDERLAUSITZ

Durch die kirchlichen Gründungen entstanden drei Kloster (Mönchhof, Dominikanerkloster und Zisterzienserkloser Dobrilugk) und die Stadt dehnte sich aus. Aus  dem Stadtsiegel aus der Zeit erkennt man das Luckau bereits Ende des 13. Jahrhunderts befestigt war und eine Stadtmauer hatte.

Luckau blickt auf eine Vergangenheit ohne große Konflikte zurück. Sie wurde von sämtlichen Kriegen weitestgehend verschont. Durch ihre günstige Lage als Schnittpunkt mehrerer Handelsstrassen konnte sie sich lukrative Zolleinnahmen sichern. Reichtum und Wohlstand spiegeln sich vor allem in der Verleihung des Titels “Hauptstadt des Marktgraftums Niederlausitz” von 1492 wieder.

KREISSTADT LUCKAU

ACKERBÜRGER, HANDELSLEUTE, BEAMTE

Mit der Übergabe an Preussen wurde Luckau 1815 Kreisstadt. Mit zahlreichen neuen Betrieben wie z.B. Druckerei, Teppichfabrik, Dampfmaschinenbetreib, Zigarettenfabrikation und Brauerei nahm die Industrialisierung ihren Lauf. Fortan zeigte sich der technische Fortschritt: Strassenbeleuchtung, Telegraphenstation, Eisernröhrenwasserleitungen, Gasanstalt und schließlich ein Eisenbahnnetz.

Schon damals war die Stadt von Ackerbürgern, Handwerkern, Handelsleuten und Beamten geprägt. In den beiden Weltkriegen blieb die Luckauer Altstadt unversehrt. Deshalb ist uns das unverwechselbare Stadtbild mit der besonderen Kleinstadt-Idylle erhalten geblieben.

MARKTPLATZ VON LUCKAU

GENAUSO WIE ES DAMALS WAR

Den Marktplatz von Luckau gibt es seit der Gründung der Stadt. Aufgrund zweier verheerender Stadtbrände im 17 . Jahrhundert mussten viele Häuser stilgetreu neugebaut oder komplett renoviert werden, genauso wie die Nikolaikirche die völlig ausbrannte. Die heutige Altstadt und die Umgebung stammt aus dieser Zeit.

Die Westseite des Marktes, genau dort, wo sich unter anderem die Altstadtkneipe befindet, ist die prominentere Seite des Marktplatzes, vor allem aufgrund des damaligen Hotels “Dunkelschulze” welches das Nachbargebäude zur Kneipe ist.

LUCKAU MACHT’S

GASTRONOMIE, GASTFREUNDSCHAFT UND MEHR

Die Gastronomie hat stets eine große Rolle in Luckau gespielt. Aufgrund der strategisch günstigen Lage auf der Handelsroute zwischen mehreren Großstädten und die hohe Anzahl der Besucher wie zum Beispiel Beamte und Handelsleute, aber auch durch die frischen Erzeugnisse aus der unmittelbaren Luckauer Umgebung.

Aus dieser historischen Tradition entstand eine Gastfreundschaft, die in Brandenburg ihresgleichen sucht. Nicht umsonst ist die historische Altstadt von Luckau für alle Besucher dieser Gegend, besonders als Tor zum Spreewald, immer einen Besuch wert.

carmens_prospekt_320

Carmens Fleck Logo

Frisch zubereitete, traditionelle Luckauer Gerichte, in einer einzigartigen historischen Ambiente!

Carmen Fleck, Inhaberin, Leidenschaftliche Luckauerin